Mabon: Vom Licht ins Dunkel

Heute ist Mabon, Herbst-Tagundnachtgleiche. Ein besonderer Tag und eine besondere Nacht, alles ist im Einklang. Danach beginnt die dunkle Jahreshälfte, in der die Nächte länger als die Tage sind. Da früher die Natur im Leben und Bewusstsein der Menschen eine ganz andere und viel zentralere Rolle gespielt hat, wurden solche Punkte im Jahresverlauf mit verschiedensten Bräuchen und Ritualen gefeiert.

Die Herbst- Tagundnachtgleiche ist eines der 4 Sonnenfeste im Jahr und wurde in der keltischen Kultur nach dem walisischen Gott Mabon – Sohn des Lichts benannt. Es herrscht eine Ausgewogenheit der Kräfte und alles Leben ruht für einen kurzen Moment in perfekter Harmonie. Harmonie ist der Hauptaspekt dieses Festes. Ebenso ist es das Ende der Erntezeit. Mabon ist das letzte Erntedankfest im Jahr. Es werden die letzten Früchte geerntet, gesammelt, eingemacht und getrocknet. Die Vorräte werden aufgefüllt. Man bereitet sich auf den Winter vor.

Es ist ein Fest des Wandels, da ab dem kommenden Tag das Halbjahr des Lichts von der dunklen Jahreshälfte abgelöst wird. Es geht auf den Winter zu und die Nächte sind länger als die Tage. Die Sonne wird schwächer und die Tier- und Pflanzenwelt zieht sich und ihre Kräfte zurück. Alles bereitet sich auf die ruhige Zeit im Jahr vor.

Heute ist ein guter Zeitpunkt, um auszusortieren. Wir packen symbolisch unseren Rucksack und versuchen nur das in die neue Jahreshälfte mitzunehmen, was wir wirklich brauchen. Alles andere wird zur Last im Winter.

Es ist wichtig, wie du lebst und was du tust

Du bist Teil des Gleichgewichtes und jede deiner Handlungen nimmt Einfluss auf das große Ganze. In unserer hektischen, konsumorientierten Welt vergessen wir, dass wir Teil der Natur sind. Denn wir sind oft zu beschäftigt was wir noch alles brauchen, anstatt dankbar zu sein, was wir bereits „haben“. Dementsprechend ist heute ein guter Tag, um dankbar zu sein. Alles, was du in diesen Tagen an Dankbarkeit lebst, ist eine Energie, die sich auswirken wird. Jede einzelne kleine Tat hat Auswirkung.

Wir möchten für alles danke sagen, was dieses Jahr hervor gebracht hat – für die lichten, wie für die dunklen Anteile. Heuer werden wir ein GROSSES DANKE ans Universum schicken.
Danke für das größte Geschenk in unserem Leben, unsere kleine Babykarotte! <3

Wir möchten ebenso einen Dank aussprechen, eine Person gekannt zu haben die heuer, leider viel zu jung von uns gegangen ist.
Danke für unser wunderschönes Leben, dafür dass wir gesund sind, eine liebevolle Familie haben und auf einem so großartigen Planeten leben dürfen.

In diesem Sinne feiert und zelebriert euern Erntedank und Mabon.

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