Das Projekt

Wir möchten eine Farm aufbauen, auf der wir biologisch, natürlich und nach den Grundsätzen der Permakultur Gemüse anbauen, um uns selbst und andere zu versorgen. Ergänzend dazu soll eine Gemeinschaft entstehen, die einen bewussteren Lebensstil durch Wissensaustausch, gemeinsame Projekte und Gemüseanbau anstrebt. Der Karottengrün Hof soll ein Ort des Miteinanders werden, an dem wir – Sabine Fantner und Stefan Gludowatz – gemeinsam mit euch an einer besseren Zukunft arbeiten können. Egal ob Spaß an der gemeinsamen Feldarbeit oder beim abendlichen Austausch am Lagerfeuer, unser Hof soll mehr sein als eine reine Landwirtschaft.

Da wir keine gelernten Landwirte sind, sehen wir das Projekt als Lernprozess, den wir möglichst bald starten möchte. Denn derzeit wohnen wir mit Baby-Karotte, Hund und 2 Katzen, in einer Wohnung mit kleinem Garten (200m²), der bei weitem nicht ausreicht, um all unsere Ideen und Pläne umzusetzen.

Die Ziele

  • Uns durch Gemüseanbau zu großen Teilen selbst zu versorgen.
  • Der Natur ihren eigenen Willen zu lassen.
  • So unabhängig wie möglich von Geld zu werden.
  • Keine Spritzmittel, keine Kunstdünger, keine benzinbetriebenen Landwirtschaftsmaschinen
  • Den Boden durch natürliche Methoden wieder fruchtbar und lebendig zu machen.
  • Altes Wissen wieder aufleben lassen, bewahren und davon lernen (samenfestes Saatgut, alte Anbaumethoden, so wenig Maschinen wie möglich, etc.) und mit neuem Wissen kombinieren.
  • Nur das Nötigste zu besitzen (Stichwort: Minimalismus)
  • So wenig Abfall wie möglich zu verursachen (Stichwort: Zero Waste)
  • Begriffe wie Nachhaltigkeit und Resilienz tatsächlich zu leben.

Der Plan

Kurzfristig

1-3 Jahre

  • Gemüseanbau starten
  • Teilweise Selbstversorgung
  • Leben anhand der Grundsätze der Permakultur*
  • Austausch mit anderen Menschen (z.B.: Schenk- & Tauschkreise starten)
  • Webseite aufbauen – begleitet unser Leben bzw. das Projekt

Mittelfristig

3-5 Jahre

  • Werkstätten einrichten (Ort des Wissens und der Begegnung)
  • Lagerfeuerplatz, Jurten, Lehmbauten, etc. schaffen
  • Solidarische Landwirtschaft (=SOLAWI) starten
  • Gemeinschaft aufbauen (Projekte, Mitarbeit am Feld, Austausch etc.)

Langfristig

5-99 Jahre

  • Angeeignetes Wissen KOSTENFREI weitergeben (Permakultur, Anbau, Bau, Kochen,…)
  • Für den Ort/die Umgebung einen Platz der Begegnung schaffen.
  • SOLAWI soll feste und langfristige UnterstützerInnen haben, die in den Prozess gut eingebunden sind (Unterstützung am Feld usw.)

Warum "Karottengrün"?

Eine kleine Kurzgeschichte

Nicht unweit von einander wuchsen zwei Karotten heran. Ihre grünen Blätter streckten sich der Sonne entgegen, bis eines Tages der Wind sie zueinander brachte. Sie entdeckten viele Gemeinsamkeiten, wie ihre Liebe zu Humus und Wasser. So wuchs ihre Verbundenheit, bis eines Tages eine kleine Babykarotte zwischen ihnen auftauchte und ihre Welt auf den Kopf stellte. So leben sie nun Tag ein und Tag aus und haben beschlossen ihr Umfeld noch bunter mit allerlei Gemüsesorten zu gestalten.

Sie haben ein großes Vorhaben: Der Traum ist ein Gemüsebeet in dem Alle willkommen sind und die Liebe im Mittelpunkt steht.

Was wir mit dem Begriff "Karottengrün" verbinden